Zwischen Frankfurt und Köln.

Als hätte das Hotel sich vom gewöhnlichen Gang der Zeit abgekoppelt, scheint es gleichzeitig konserviert und vorzeitig gealtert. Und der Eindruck einer zeitlichen Anomalie verstärkt sich noch durch die Begegnung von verlassen Vergangenem, teilweiser Reaktivierung der ursprünglichen Funktion, partiellem Rückbau und Zwischenspiel der Bild- und Klangkünstler.


 

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Grobe Peilung: 50°32’N 7°36’O.

Westerwald, ein Gebäudekomplex aus den 60er und 70er Jahren. Ehemals Tagungen und Wochenend-Tourismus, dann sieben Jahre Leerstand.

Im Mai 2017 formen für drei Tage zeitgenössische Bildkunst, Klang [/audiovisuelle Performance] und architektonischer Körper einen neuen atmosphärischen Raum.

Das Gebäudeensemble dominiert ein freistehender pyramidenhafter Bau, fünf Stockwerke türmen sich gestuft zu einem architektonischen Massiv, dessen fremdartige und überdimensionierte Erscheinung beständig den Blick auf sich zieht.

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